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Hintergrundwissen DNS

Menschen und Computer unterscheiden sich in einem wichtigen Punkte: Menschen können besser mit Worten umgehen, Computer besser mit Zahlen.

Als die Entwürfe für das Internet gefasst wurden, stand die Vernetzung der Computer im Vordergrund, weniger die Vernetzung der Menschen. Technisch wurde festgelegt, dass jeder Computer, der Teil des Internets wird, mit einer Nummer bezeichnet wird, die weltweit eindeutig sein soll. Dies war die Geburtsstunde der IP-Adresse. (IP steht dabei für „Internet Protokoll“.)

Aktuelle IP-Adressen setzen sich aus vier Zahlenblöcken zusammen, bei denen jede Zahl zwischen 0 und 255 liegen darf. Damit sind 2564 Kombinationen möglich.

Übersetzer für die Menschen

Je mehr Menschen dieses zahlenbasierte Internet nutzten, umso deutlich wurde, dass diese numerischen Adressen schlecht zu merken sind. So entschied man sich für die Einführung des Domain-Name-Systems, kurz DNS. Hinter dieser Technik verbirgt sich eine weltweit verteilte Tabelle, die Domain-Namen den IP-Adressen zuordnet. So können, wie wir es heute kennen, Domain-Namen reserviert werden, denen dann eine IP-Adresse zugeordnet wird. Damit diese Zuordnung eindeutig werden, übernehmen Verwaltungszentren die Aufsicht über die Vergabe der Domain-Namen. Diese Network-Information-Center (NIC) arbeiten für die einzelnen Länder auf Landesebene. Für Deutschland und die Top-Level-Domaine .de ist die DeNIC die zuständige Instanz.

Mehrere Typen von DNS-Einträgen

Reservieren Sie für sich einen Domain-Namen wird Ihr Provider mindestens zwei DNS-Einträge anlegen: Den C-Name (Common Name), der heute zumeist auf einen Webserver verweist und den MX-Record (MX = Mail Exchange), der angibt, welche Mail-Server für diese Domaine zuständig ist. Zudem sind weitere Alias-Einträge möglich, die zum Beispiel Server definieren, die Dateien einer Subdomaine verwalten. Wenn Ihr Provider diesen Eintrag vorgenommen hat, beginnt sein DNS-Server diesen Eintrag zu anderen DNS-Servern zu kopieren. Erst wenn sich der Eintrag weltweit verbreitet hat, kann auch jeder Ihren Dateien unter der genutzten Adresse erreichen.