Webseiten erstellen Browser zeigen das Web Viele einzelne Publikationen Text ist die Basis Blick auf bits und bytes HTML beschreibt das Web Bau einer HTML-Seite Ihre erste HTML-Seite Ihr eigenes Mini-CMS Ausgestaltung von HTML-Befehlen Bilder einbinden Bildformate beachten Bilder aus dem Internet Seitengestaltung mit CSS Einfache Dynamik mit JavaScript AJAX im Web 2.0 HTML-Editoren

Blick auf bits und bytes

Textdateien sind ganz nahe an der Rechenbasis des Computer angesiedelt, an Bits und Bytes. Ein Bit ist ein Speicherzustand, kann Strom führen oder nicht. Es wird zumeist mit 0 oder 1 bezeichnet. Acht dieser Werte werden zusammengefasst zu einem Byte. Es kann 256 verschiedene Formen annehmen. Jede dieser Formen wird als ein Buchstabe, eine Zahl oder ein Satzzeichen verstanden.

Die reine Textdatei besteht also nur als diesen Zeichen und kann ursprünglich auch nur 256 verschiedene Zeichen darstellen. Je nach Grundeinstellung des Computers stammen diese Zeichen aus der Region, auf die der Rechner eingestellt ist. Um alle verschiedenen Schriftzeichen aufzunehmen, die es weltweit gibt, reichen diese 256 Werte bei weitem nicht aus.

Uni-Code aus Erweiterung

Als in den ersten Jahren die Inhalte der Rechner und des Internet noch sehr stark englisch geprägt waren, reichten 256 Schriftzeichen aus dem englischen Sprachraum aus. Mit der zunehmenden Globalisierung ist dies zunehmend problematischer geworden.

Als Ergebnis wurden UniCode-Zeichensätze eingeführt. Aktuell setzt sich dabei weltweit gerade im Internet UTF8 durch. Dabei werden Buchstaben intern nicht mehr nur mit einem Byte gespeichert, sondern mit zwei Bytes. Dadurch ergibt sich eine deutlich größere Zahl an möglichen Schriftzeichen.

Bytes auch für Grafiken

An dieser Stelle lohnt sich ein Ausblick auf Grafiken. Auch sie werden in Bytes gespeichert. Für diese Speicherung gibt es verschiedene Verfahren. Gehen wir einmal davon aus, dass jeder Bildpunkt, jedes Pixel, eines Bildes 256 Farben annehmen kann. Dann kann jedes Pixel in einem Byte gespeichert werden.

Nimmt ihrer Digitalkamera ein solches Bild mit 5 MegaPixeln auf, benötigt die Datei also 5 Millionen Bytes, um das Bild zu speichern. Vergleichen Sie diesen Wert mit der Anzahl der Buchstaben einer deutschen, allgemeinen Bibel-Übersetzung. Hier kommen rund 4 Millionen Buchstaben zum Einsatz. Als reiner Text benötigt Ihr Digitalbild als mehr Platz als eine gesamte Bibelausgabe.