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Analyse mit Logfiles

Server-Systeme, die zumeist ohne ständige Aufsicht durch einen Menschen ihre Arbeit verrichten, sind immer der Gefahr unterworfen, dass sich Fehler einschleichen, die nicht entdeckt werden. Aus diesem Grund protokollieren die dort eingesetzten Programme ihre Aktionen in verschiedene Dateien, die ihren Verwaltern im Nachhinein interessante Einblicke vermitteln.

Access- und Error-Logs des Webservers Apache

Ihr Provider wird in den meisten Fällen einen Apache-Webserver betreiben, der auch für Ihre Webseiten solche Logdateien schreibt. In den sogenannten Access-Logs werden sämtliche Dateianforderungen und -übertragungen erfasst. Hier können Sie erkennen, Sie stark Ihre Webseiten genutzt werden, welche Seiten oft abgefragt und welche nicht gefunden wurden. Im Fehler-Log „error.log“ werden zudem speziell noch aufgetretene Fehler vermerkt. Dazu gehören zum Beispiel Fehler, die auftreten, wenn eine PHP-Programmierung fehlerhaft war.

Neben diesen Zugriffsdaten wird zudem in den meisten Voreinstellungen vermerkt, von welcher IP-Adresse der Zugriff erfolgte und welche Webseite auf die gerade angeforderte Seite verwies.

Mit Hilfe von Auswertungsprogrammen lassen sich diese Daten bündeln. Statistiken, die Ihr Provider anbietet, basieren zumeist auf einer Auswertung dieser Logfiles. Wenn Sie an speziellen Zugriffen interessiert sind, um zum Beispiel einen Angreifer zu erkennen oder einen Fehler ausfindig zu machen, können Sie die Logfiles aber auch mit einem Texteditor öffnen und Zeile für Zeile unter die Lupe nehmen.

Logfiles von FTP- und Mail-Systemen

Auch andere Server-Anwendungen schreiben solche Logfiles. So können Sie anhand des Logfiles des FTP-Servers nachvollziehen, wann welche Datei per FTP zum Server oder vom Server weg kopiert wurde. Auch hier werden zumeist die IP-Adressen gespeichert, so dass Administratoren aufmerksam werden, wenn Zugriffe aus Teilen der Welt erfolgen, in denen keinen Mitarbeiter beheimatet sind.