AJAX im Web 2.0
Mit dem Auftreten des Modeworts „Web 2.0“, das neue Eigenschaften von Webseiten darstellen soll, ist eine Technik eng verbinden: AJAX – Asyncron JavaScript And XML.
Wie der voll Name zeigt, ist AJAX eine Weiterentwicklung des zuvor beschriebenen JavaScript. Ziel war es, einen Web zu finden, einzelne Elemente einer Webseite nachzuladen, ohne die ganze Webseite neue Laden zu müssen. JavaScript bringt dazu Funktionen mit, um den Inhalt der Seite entsprechend zu ändern.
Die XML-Datei
Eine XML-Datei ist ebenfalls eine reine Textdatei, wie Sie sie bereits in der Vorstellung der HTML-Dateien kennen gelernt haben. Ähnlich wie in HTML-Dateien, werden auch in XML-Dateien Texte durch Kennzeichnungen in eckigen Klammern markiert. Diese Markierungen dienen jedoch nicht der Formatierung, sondern nur der Kennzeichnung der Inhalte. Die XML-Datei bezeichnet also nicht, wie etwas aussehen soll. Sie definiert dagegen klar, was angegeben wird. Um diese Kennzeichnungen der Inhalte eindeutig darzustellen, folgen XML-Dateien engen Richtlinien auf einen sauberen Aufbau. Dafür können Sie je nach eigenem Bedarf, die Namen der XML-Elemente recht frei wählen.
AJAX in der Praxis
AJAX vereint diese Elemente nun auf Basis von recht recht komplexen JavaScripten. Zunächst wird die HTML-Seite normal geladen. Führt der Nutzer dann eine Aktion auf der Seite aus, beginnt zum Beispiel ein Formular auszufüllen, wird das JavaScript aktiv. Es sendet im Hintergrund die aktuelle Eingabe des Nutzers an den Server. Dieser sendet eine kleine XML-Datei zurück, die zum Beispiel Vorschläge für das Vorausfüllen des Formulars beinhaltet. JavaScript passt darauf den Aufbau der HTML-Seite an, indem CSS- oder HTML-Elemente verändert werden. Diese Kommunikation und Veränderung kann mit jedem Tastendruck eines Anwenders auf der Webseite erfolgen. Die XML-Datei selbst wird dabei zumeist auf dem Server durch eine weitere Programmiersprache wie PHP und die Anbindung an eine Datenbank für jede einzelne Abfrage neu erzeugt.